"brava" Gramophone
“
Fiery virtuoso”, The Strad

"violinista descomunal" Scherzo

“Teufelsgeigerin” Bayerische Rundfunk

“superbement joué,  flamboyante Lina” Diapason

“a talented violinist with a clear vision” Early Music Review

“the small wonder, Lina Tur Bonet shines” San Diego Union Tribune

“like a jazz musician, as an opera diva, captivates us with her vertiginous ornamentation “  Kommersant, Rusia

“the soul violinist" Sankei Shinbun
“honest and heartfelt music-making, her releases are becoming things to look forward to"   GRAMOPHONE



 
Lina Tur Bonet gilt international als „eine der interessantesten Violinisten ihrer Generation.“
Von der internationalen Presse für ihre Virtuosität (“Fiery Virtuoso", The Strad, “Wahre Teufelsgeigerin", Bayerischer Rundfunk, "Superbement Joué, flamboyante Lina", Diapason) in Kombination mit einer seltenen Musikalität (“honest and heartfelt music-making", Grammophon, "the soul violinist", Sankei Shinbun) anerkannt, hat sich Lina Tur Bonet  als eine vielseitige  Geigerin und Dirigentin etabliert.
 
Bereits seit Beginn ihrer Karriere hat sie mit vielen herausragenden Musikern für barocke, romantische und zeitgenössische Musik gearbeitet. Ein Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten bildet die Interpretation von bisher unveröffentlichter Musik.


 
Unter anderem ausgezeichnet in nationalen und internationalen Wettbewerben (z.B. Premio Bonporti), spielt sie ein ungewöhnlich umfangreiches Repertoire, das mehr als 400 Jahre Musik umfasst, immer auf Originalinstrumenten der jeweiligen Zeit. 

Sie hat eine besondere Vorliebe für Kammermusik, Werke von J. S. Bach und unbekannte Musik berühmter Komponisten: erste Einspielungen der Trios Op.34 von Boccherini, Musik von Gaetano Brunetti, Werke für Solo-Violine von Matteis, Violinsonaten von Jacquet de la Guerre und auch unbekannte Musik von Antonio Vivaldi und Pisendel. Dabei stehen das Repertoire für Solo-Violine, die Leitung von Kammerorchestern sowie die künstlerische Leitung von multidisziplinären Projekten im Vordergrund.


 
Sie hat alle Rosenkranzsonaten an einem einzigen Tag in Wien, Madrid und Tokio gespielt, war Konzertmeisterin von über hundert Bach Kantaten und Passionen, spielte das Quartett „pour la fin du temps“ von Olivier Messiaen oder die Quartette von W. Lutoslawsky und Morton Feldman an der Tapies Stiftung in Barcelona, war Konzertmeisterin bei der Aufführung der Matthäus-Passion mit dem Concerto Köln in dem Konzertgebouw Amsterdam, und spielte als Solistin Orchester Werke von Vivaldi, Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Mendelssohn, Ravel, Bartok, Chausson und Piazzolla.
 Sie hat mehrere Werke uraufgeführt, u.a das Werk „Melancholia“ für Solo-Violine, das der Komponist José María Sánchez-Verdú  für sie geschrieben hat, sowie “far Water”, ein Stück für Violine und Noh Sänger, in Tokio.
 Sie wurde zum Festival de Montreal eingeladen, um sämtliche Werke für Solo-Violine von J.S.Bach zu spielen.
 

 
Als Solistin ist Lina Tur Bonet in der Wigmore Hall London, bei den Styriarte Festspielen in Österreich, in der Music Before 1800 Konzertserie in New York, bei dem San Diego Early Music Festival, in der Yale-Instrumentensammlung, in der Musashino Hall Tokio, bei dem Early Music Festival St. Petersburg, bei dem Brezice-Festival Slowenien, in der Usina de las Artes Buenos Aires, bei dem Herne-Festival, bei dem Mainzer Festival, bei dem Festival von Brunnenthal, im National Auditorium Madrid, bei der Residenzwoche München, bei dem ORF Wien, in demWiener Konzerthaus, in der Quincena de San Sebastián, bei dem Granada Festival, bei dem Festival von Santander, bei dem Lufthansa Festival London, bei der Schubertiada Vilalbertrán, bei dem Festival de Aranjuez, bei dem Ekhof Festival Gotha, beim Musica Musika Festival Bilbao, in der Palau de la Música de Valencia und in den YMCAs in Jerusalem und Tel Aviv aufgetreten. Sie war Solistin des European Union Baroque Orchestra im Jahr 2002 mit Auftritten in ganz Europa.
 

 
Lina hat Soli in J.S.Bachs Kantaten im Concertgebouw Amsterdam, im Teatro Solís in Montevideo, im Coliseo de Buenos Aires, im Teatro Municipal de Rio de Janeiro und im Teatro de Santiago de Chile aufgeführt. Als erste Violine in Kammermusikgruppen spielte sie beim Potsdamer Festival, den Barocktagen Melk, im Palau de la Música in Barcelona, beim Van Vlaanderen Gent Festival, im Konzerthaus Wien, bei den Gustav Mahler Musikwochen Toblach, bei der Fundación Juan-March Madrid. Sie spielte ebenfalls in Konzerten die von der BBC in London, dem SWR, dem BR, von RTVE, von TV3, dem ORF, der NHK sowie Fernsehesendern in Slowenien, Kroatien, Bulgarien und Israel mehrfach aufgenommen wurden.
 

 
Lina wurde als Konzertmeisterin von Barock- und modernen Orchestern eingeladen: Il Complesso Barocco, Orchester des Liceo de Barcelona, Concerto Köln, Clemencic Consort, Kammerorchester Mannheim, Bach Consort Wien, Les Ambassadeurs, Hofkapelle München, Orchester des Palau de les Arts Valencia, Sinfonieorchester La Palmas, Orchester d’Auvergne, Orquesta Nacional de España und zahlreiche Barockensembles.
 
Sie arbeitete als erste Violine mit Orchestern wie Les Musiciens du Louvre, Les Arts Florissants, Mahler Chamber Orchestra und dem Mozart Orchestra unter der Leitung von bekannten Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Harding, John Eliot Gardiner, Marc Minkowski, William Christie, Fabio Biondi, Kent Nagano, Ottavio Dantone, Alan Curtis, Giuliano Carmignola, Reinhard Goebel, Richard Egarr, Theodor Currentzis oder Tugan Sokhiev, und nahm mehrmals für die Deutsche Grammophon und Virgin auf. Unter deren Leitung spielte sie bei den Proms der Royal Albert Hall, dem Festival von Aix-en-Provence, im Barbican Centre, beim Théâtre Royal de la Monnaie, in der Bunkamura Hall, im Sydney Opera House, im Metropolitan New York, in der St. Petersburger Philharmonie und auf der ganzen Welt.

 

Sie trat in Kammermusikgruppen mit großen Künstlern wie Mennahem Pressler, Jean Rondeau, Enrico Onofri, Gordan Nikolic, Georg Faust, Patrick Demenga, John Holloway, Thomas Brandis, Christian Zacharias, José Miguel Moreno, Josep Maria Colom, Kenneth Weiss und Hiro Kurosaki auf. Matteo Messori, Patxi Montero, Mauro Valli, Christoph Hammer, Dani Espasa, Axel Wolf, Rüdiger Lotter, Fahmi Alqhai, Kennedy Moretti, Alexis Kossenko, Nicolau de Figueiredo, Marco Testori, Edoardo Torbianelli und Mitgliedern des Casals Quartetts auf.


Sie dirigiert oft das Orquesta Vigo 430, das Orquesta de cámara de Menorca, das Orquesta "Ciutat d'Elx", die Cammerata, das Jerusalem Baroque Orchestra und die Camerata Villa Musica, Mainz.

 

Ihre unermüdliche Neugier und ihr Interesse an verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen veranlassten sie mit dem Wiener Kabinetttheater zusammenzuarbeiten, Musik zu dekontextualisieren und sie mit Theater, Puppen und Fabeln zu vereinen. Sie arbeitete mit dem Dichter Antonio Colinas für Aufführungen von Musik und Poesie zusammen. Sie ist auch im Bereich Video und Performance aufgetreten, z.B. hat sie mit dem Künstler Ángel Haro zusammen gearbeitet.
 

 
Lina erhielt schon früh ihre ersten Musikstunden bei ihrem Vater Antonio Tur. Sie studierte Violine an den Musikhochschulen Freiburg und Wien und schloss mit den besten Noten bei den Professoren Chumachenco, Pichler und Kurosaki ab. Sie besuchte Meisterkurse von Tibor Varga, Franco Gulli, Shmuel Askenasi, Augustin Dumay, Joseph Silverstein, Maria Joao Pires, Erich Höbarth und Rainer Kussmaul. Als Studentin erhielt sie zahlreiche Stipendien, darunter von der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Villa Musica Mainz, der ÖAD Austria, der Seneca Foundation, und gewann internationale Preise. So gewann sie den Bonporti-Preis, den Beethoven Klaviertrio Wettbewerb, zweimal Jugend Musiziert, den Murcia 2010 Pro-Music Award und die Goldmedaille der Stadt Ibiza.
 

 
Sie schloss ihr Studium mit einem „MAGISTRA ARTIS“ von der Universität für Musik Wien mit ihrer Arbeit "Rhetorik, Symbologie und Bachs Ciaccona” ab. Sie forscht unermüdlich weiter im Bereich rhetorischer und symbolischer Aspekte der Musik.
 
Als Pädagogin übt sie eine intensive Tätigkeit in Kursen innerhalb und außerhalb des Landes aus, darunter an der Universität Mainz und der Universität Augsburg. Von 2005 bis 2016 hatte sie den Lehrstuhl für Violine am Konservatorium für Musik in Zaragoza inne und unterrichtet derzeit am Konservatorium Katarina Gurska in Madrid und der ESMUC in Barcelona.
 

 
Lina hat zahlreiche bisher unveröffentlichte Musikstücke aufgenommen: die weltweit erste Aufnahme aller Trios von Boccherini Op. 34 mit dem Ensemble La Ritirata, Kammermusik von Joaquín García, Oliver und Astorga und Plá mit dem Ensemble Estil Concertant, als Konzertmeisterin mit der Hofkapelle München "Le Nozze de Iole ed Ercole" von Leonardo Leo für das ORF–Label, die Oper "Sardanapalus" von Boxberg mit dem United Continuo Ensemble und unbekannte Kammermusik aus Mahlers Zeit für den Österreichischen Rundfunk. Außerdem war sie die Solistin der ersten weltweiten Einspielung von Brunettis Sinfonia Concertante.
Auch hat sie als Solistin und Dirigentin mehreren Konzert- und Sonatenpremieren für Violine von Antonio Vivaldi und Pisendel gespielt und aufgenommen.

 
Sie hat auch die Sonaten von Bach und Händel mit Anne Marie Dragosits für den österreichischen Rundfunk ORF und die Sonaten von Elizabeth Jacquet de la Guerre mit Kenneth Weiss und Patxi Montero für Pan Classics aufgenommen. Diese CD wurde mehrfach ausgezeichnet: Melómano de Oro, "Excepcional" der Zeitschrift Scherzo, "R" de Ritmo und 5 * DIAPASON der renommierten französischen Zeitschrift.
 

 
Ihre CD "Vivaldi Premieres" für das Label PAN CLASSICS mit einer unveröffentlichten Violinarbeit von Antonio Vivaldi, bei deren Aufnahme sie Dirigentin und Solistin war, wurde  international sehr beachtet und erhielt alle Auszeichnungen der spanischen Fachpresse (Melómano de Oro, "Excepcional" von der Zeitschrift Scherzo) sowie 4 * DIAPASON und „Tipp“ der Zeitschrift Toccata.
 

 
Die Doppel-CD mit allen sinnbildlichen Rosenkranzsonaten von H.I.F. von Biber wurde spektakulär aufgenommen und erhielt großes Lob vom Gramophone Magazine, das sie als referentielle Version ausgewählt hat. Auch die 5 * des BBC Music Magazine, den 5 * DIAPASON, den Melomano de Oro und den "Exceptional" vom Scherzo-Magazin hat sie bekommen. Es war bei  den Internationale Classic Awards als beste Barockmusik-CD des Jahres nominiert. Das Magazin El Cultural de El Mundo hat sie als beste CD des Jahres 2015 ausgezeichnet und sie erhielt im Juni 2016 den GEMA-Preis für die beste CD.
 

 
Ihre Doppel-CD "La Gioia" mit allen Sonaten Op. V von Arcangelo Corelli hat einstimmig die Kategorie "referentiell" erhalten und wurde ausgezeichnet mit dem "E" der Zeitschrift Scherzo, "Tipp" der deutschen Zeitschrift Toccata und dem "R" der Zeitschrift Ritmo. Ebenso wurde sie als die "empfohlene Top-Version" von BBC Radio 3 im Programm "Record Review" (“Bilding a Library”) aus allen vorhandenen Aufnahmen ausgewählt.
 

 
Ihre CD "Il Grosso Mogul", die erneut unveröffentlichte Musik von Vivaldi enthält, hat das "E" von Scherzo, "R" von Ritmo und „Tipp“ von Toccata erhalten. Ebenso wurde die CD vom BR und SWR empfohlen. Sie wurde in drei Kategorien bei den Opus Klassik Preisen nominiert.


 
Die  Doppel-CD mit Duos von Bartok und Vivaldi, die sie mit dem renommierten Geiger Enrico Onofri aufgenommen hat, bekam wieder Preise wie den 5* DIAPASON und 5* bei Amadeus.


 
Ihre CD mit Sonaten von Bach und Händel für das Label Aparté war als eine der besten CDs des Jahres bei Scherzo empfohlen und hat wieder 5* DIAPASON, „Tipp“ von Toccatta und “Choix”von Classique HD bekommen.

Ihre vorletzte CD “La Belleza”  mit Musik des 17ten Jahrhunderts bekam das "E" von Scherzo, den “Tipp” vom BR, den Melomano de Oro,  den “Joker Absolu” von Crescendo und den Diapason d’OR.

Ihre neuestes Album "Sonata Lunatica", das die Kreutzersonate  und die letzte Sonate für Violine von Beethoven enthält, hat sie in Österreich zusammen mit Aurelia Visovan für das Label Passacaille aufgenommen. Der Aufnahme ging ein intensives Studium der Aufführungspraxis jener Zeit voraus. Unter anderem wurden die Arbeiten von Clive Brown dafür benutzt.


Im Jahr 2018 unternahm sie zwei Reisen durch Japan (aufgenommen von NHK), Panama und Bolivien. Sie dirigierte auch Orchester in Spanien und im Ausland, wie z.B. mehrere Programme mit dem Israel Baroque Orchester mit Musik von Bach, Vivaldi und Händel.
 


Lina Tur Bonet ist Gründerin und Direktorin der MUSIca ALcheMIca-Gruppe. 
MUSIca ALcheMIca ist aufgrund ihrer preisgekrönten Aufnahmen bereits international anerkannt. Sie entstand aus der Idee heraus, eine Gruppe zu schaffen, die Musik aller Zeiten spielen und auch multidisziplinäre Projekte in Angriff nehmen kann.
 

 
MUSIca ALcheMIca ist bei den Brecize Festivals, den Potsdamer Festspielen, in der Musashino Halle in Tokio, dem Early Music Festival St Petersburg, dem Saragossa Early Music Festival, dem Festival für sakrale Kunst in Madrid, in dem Auditorium Valladolid, dem Brunnenthal Festival, beim Wiener ORF, in dem Carlos III Theater von El Escorial, dem FeMAP, dem Mahause Festival, dem Mahón Festival, dem Festival de Chiquitos in Bolivien und bei  Festivals für alte Musik in Santiago de Chile, Lima und Panama aufgetreten.
 

 
MUSIca ALcheMIca hat auch Musik von Legrenzi, Biber, Bach und Händel für das österreichische Radio und mehrere preisgekrönte CDs für Pan Classics aufgenommen.

 
In der MUSIca ALcheMIca spielen große internationale Interpreten wie Marco Testori, Kenneth Weiss, Mauro Valli, Alexis Kossenko, Andy Ackerman, Marco Ceccato, Giangiacomo Pinardi und Dani Espasa.
 

MUSIca ALcheMIca-Videos werden für ihren künstlerischen und innovativen Charakter sehr geschätzt. Das letzte mit der Follia de Corelli wurde in Rom, London und RTVE mit großem Erfolg präsentiert.